Wirtschaftsingenieurswesen für Frauen

"Sie werden es selbst erfahren: Frauen und Technik - das passt hervorragend zusammen!

Als erste Hochschule in Deutschland präsentierte die Fachhochschule in Wilhelmshaven

schon 1997 ein Studienangebot exklusiv für Frauen. 

Eine Idee, die in den USA seit langem selbstverständlich ist und sehr erfolgreiche Absolventinnen hervorbringt."

(- Jade Universität Wilhelmshaven)

 

Im Juni durfte ich für die Jade Universität in Wilhelmshaven das Studienangebot "Wirtschaftsingenieurswesen für Frauen" visualisieren.

 

In dem Angebot geht es darum Frauen in kleinen Lerngruppen die Möglichkeit zu geben, einen einfacheren Einstieg in diesen technischen Studiengang zu ermöglichen. Frauen, die sich für dieses Angebot entscheiden, dürfen zwei Semester lang unter sich studieren, bevor sie im dritten Semester in die gemischten Gruppen wechseln.

 

An Tagen wie diesen Fototerminen merke ich, warum ich meine Profession liebe.

Ich bekomme Einblicke in alle möglichen Berufsbilder, Orte und Menschengruppen.

Ein Studium Generalis, auf das ich nicht mehr verzichten möchte.

 

Vielen Dank an Frau Prof. Dr. Schleier, die sich für das Studienangebot einsetzt und mich als Fotografin ausgesucht hat.

Vielen Dank an Marie Czubinzki, die das Shooting wunderbar vorbereitet hat.

Vielen Dank an alle Modelle, die sich ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben.

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Lucie in the Sky & Kick Ass Yoga

Ich rufe meine Emails ab und bin genervt.
Genervt, von den ganzen Schwänzen, die in 5 Minuten 15 Zentimeter dicker werden (wo soll das bloß reinpassen?!) oder den Viagrapillen, die all meine Probleme lösen. (Warum kippen wir die nicht gleich ins Grundwasser und werden zu einer Horde glücklicher Bonobos?!) Wenn das noch nicht geholfen hat, könnte ich zum Sonderpreis meine Nasenhaare mit dem neuen Epilierer entfernen, um endlich nicht mehr zu schnarchen und die Liebe meines Lebens zu finden.

 

Puh. Was für eine oberflächliche, sexistische Welt.


Also sitze ich ein wenig resigniert vor meinem Rechner und lösche, lösche, lösche und...
... oh. Halt. Zurück. Das war kein Spam.

Ein Funken Vorfreude regt sich in meinem Auge.

Eine Jobanfrage. Von einer meiner liebsten Freundinnen.
Lucie von Lucie in the Sky fragt, ob ich Lust hätte mit ihr und Jelena von Kick Ass Yoga ein Shooting in Berlin zu planen.
Sie hätten verschiedene Brands angeschrieben, um schöne Outfits zu bekommen.
YES! I am IN. Sowasvon.
Gesagt. Getan. Gefahren.

 

Während ich mit Lucie auf Jelena warte, merke ich, wie sehr ich Lucie vermisst habe.
Wir haben beide viel um die Ohren und sehen uns sehr selten. Ich liebe diese Frau.

Ihre Lache, ihre Energie, ihre Sanftmut, ihre Tiefe, ihre Hingabe zur Bewegung und Berührung.

 

Es klingelt. Jelena steht vor der Tür. Ich sehe sie zum ersten mal und schließe sie sofort ins Herz.

Ihr Onzie ist sehr weit ausgeschnitten.

Sie hat Bedenken, ob sie in dem Outfit gut aussieht. (Tut sie!)

 

Daraufhin folgt ein Flashmop der gegenseitigen Wertschätzung.

Wir zeigen und sagen uns gegenseitig, was wir aneinander und an uns selbst schön finden.

Wir geben unsere Unsicherheiten preis, machen uns verletzlich.
Es ist großartig, in dieser oftmals oberflächlichen Gesellschaft,

auf Frauen mit Tiefe zu stoßen.

 

Kein Zickenkrieg, kein Konkurrenzdenken, kein Ausschließen. Frauenpower. Ehrlichkeit.

Und so ziehen wir los:

Drei starke Frauen, um uns ein Band von Schwesternschaft und gegenseitigem Respekt.

 

So ziehe ich am Abend nach Hause:

Glücklich, erschöpf, inspiriert, mit dem Entschluss, meine Fotografie authentisch zu nutzen, um dem falschen Schönheitwahn dieser Welt nicht zu unterstützen, der dafür sorgt, dass selbst so starke Frauen wie wir, beginnen, an uns zu zweifeln.

 

Vielen Dank an die Labels Flying Lovebirds, Meine Liebelei, Beeathletica, Bonvirage, Onzie, und  Nux für die schöne Ausstattung.


Vielen Dank an Lucie & Jelena für diesen wunderbaren Nachmittag!

 

Weitere Bilder findet ihr in einem Blogeintrag von Jelena HIER.




Foto: Lucie
Foto: Lucie
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Yoga-Koch

Oh Schreck. Fast ein halbes Jahr ist mein letzter Blogeintrag her.

Wie die Zeit vergeht, wenn man von einem schönen Job zum nächsten fährt.

Ein paar der letzten Highlights möchte ich dennoch rückwirkend mit euch teilen.

 

Nachdem ich schon häufiger für Shootings im Kubatzki als Location war,
durfte ich letzten Dezember für das Kubatzki selbst fotografieren. Der Anlass?

Die Küche hat kulinarische Verstärkung bekommen: Thomas Genske.

Ein weit-gereister Koch, der nun im Yogahotel in St.Peter-Ording für den Gaumenschmaus
und das Om auf der Zunge sorgt.

 

Der große Clou:

Thomas ist nicht nur Koch, sondern auch Yogalehrer (wie passend!) und sehr sympathisch.

Einige der entstandenen Bilder könnt ihr HIER sehen. Wenn ihr euch Thomas und das Kubatzki in echt ansehen wollt,

kann ich euch wärmstens empfehlen früh zu buchen, denn das Yogahotel am Strand ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr.

 

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Ein Moment des Erinnerns

Ich suche eine ganz bestimmte Bilddatei von 2014. Wild durchstöbere ich meine Festplatten. Hier herrscht zwar Ordnung, aber kein richtiges System. Wieder ein Punkt auf der "To-Do"- und "Zu Verbessern"-Liste. Ich drifte ab. Verliere mich in alten Reisen, Wochenendausflügen und Aufträgen.

 

Es ist wie beim Zimmer aufräumen in Kindertagen, wenn man plötzlich genau dieses eine Gameboyspiel unter dem Kopfkissen wiederfindet, dass man zwar schmerzlich vermisst hat, aber bereits vergessen hatte, dass es abhanden gekommen war. Der Fund versetzt einen in Euphorie und dann in Rührung. Zärtlich streicheln wir das Spiel und vergessen über dieses unverhoffte Wiedersehen ganz den eigentlichen Grund unseres Zimmeraufenthaltes: Das Aufräumen! 


In meinem Fall ist es kein Gameboyspiel, sondern das Portrait eines Bergdorfbewohners aus Thailand.
Dieser Mann war Macheten-Schmieder, Halskettenknüpfer und Dorfprister, der die bösen Geister aus den Hütten verscheucht, in einem. Das Bild ist eines meiner Lieblingsportraits. Nach zwei Jahren auf der Festplatte hat es endlich die würdige Bearbeitung erfahren, in der es getrost wieder hinter dem Kopfkissen verschwinden darf.

 

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtliche Zeit mit Raum für Einkehr, wiederkehrenden Momenten des Glücks und Überraschungen beim (innerlichen) Aufräumen.

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New Acroyoga-teachers

Dieses Jahr durfte ich die neuen Acroyogalehrer portraitieren!

Bei diesen grandiosen Persönlichkeiten war das Shooting eine große Freude für mich.

See some of my favorite images°°!

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Mallorca 80-200

80-200mm. Das Objektiv, welches ich am wenigsten nutze. 
Als Fotografin entwickele ich Vorlieben.

Vorlieben für Motiven, Lichtsetzung, Atmosphäre und natürlich Technik.
Ich liebe Festbrennweiten.

Um mich selbst ein wenig herauszufordern, packte ich nach Mallorca deshalb NUR das 80 - 200er ein.

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Schwarz. Weiß. und ein bisschen grau.

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Om mani padme hum

Ein weiteres Relikt aus vergangenen Reisen:
Thailand 2014.
"Om mani padme hum."

 

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Duke & dukies

Gestern durfte ich die wundervollen Musiker der Band "Duke&Dukies" in Hamburg fotografieren. 

Während des Shootings bekam ich eine Kostprobe. Und fest steht:

Beim nächsten Konzert werde ich auf jeden Fall in der 1. Reihe zu Swing à la Django tanzen!

 



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Ginger & Blue

Blaue Augen, roter Bart und ein Herz aus Gold.
Darf ich vorstellen? - Steve. 


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Vergessenes

Manchmal durchforste ich meine alten Festplatten. 

Finde unveröffentlichte Reisen, Bildstrecken und Momente. 

Manche Fotos davon haben wahrscheinlich nur persönlichen Wert. 

Aber dennoch möchte ich dieses Eine mit euch teilen.

 

Südafrika. 2013. 

Eine stille Nacht. Nur die Wellen rauschen. 

Der Mond scheint hell. Die Sterne leuchten.

Ich habe das Gefühl im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. 

Diese unendliche Ruhe. Frieden.

 

Und das in einem Land, in dem noch immer die Folgen der Apartheit spürbar und sichtbar sind. 

Paradox. 

Und wunderschön. 

 

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Shake it. 

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